Ein hübsches Bild...aber kein Muss! |
Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen behaupten viele Leute, man könne nur dann Hunde halten, wenn man über ein Haus mit Garten verfüge. Nimmt man das für bare Münze, würden Millionen von Hunden in Deutschland nicht artgerecht gehalten.
Natürlich wäre ein eigener Garten schick oder wie es neudeutsch so schön heisst, "nice to have", aber Ihr Wuff wird auch ohne Privatrasen glücklich.
In der Hundekunde wird die Wohnung als "Revier ersten Ranges" definiert, in dem Hund und Halter schlafen, futtern und ausruhen. Das "Revier zweiten Ranges" ist dementsprechend das nähere Umfeld der Behausung. Dort wird schon gejagt/gespielt und vor allem auch gelöst. Der Rest des Lebensraum ist als Revier kaum noch von grossem Interesse für die domestizierte Fellnase. Dort macht man dann den ganzen Rest, der halt so anfällt.
Ein einigermassen instinktsicherer Hund wird z.B. niemals im Revier ersten Ranges lösen...man köttelt eben nicht in's eingene Schlafzimmer. An den Rändern dieses Reviers wird aber sicherlich eine Markierung anbringen. Es ist aber recht leicht, diese Grenzen zu definieren. Lena hat z.B. in der ersten Wohnung gedacht, unser Revier hört kurz hinter der ersten Treppe auf...da wir im zweiten Stock wohnten, war das etwas unpassend. Aber schon nach ein paar Tagen und durchgeweichten Flur-Teppichen hat sie -komplett ohne Zwang, versteht sich- begriffen, das unser Revier erst hinter der Haustür endet. Also hat sie fürderhin dort ihre Marken gesetzt.
Auch das kann passieren... |
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